Unterricht
Grundprinzipien des Unterrichts
- Entwicklung umfassender Lernkompetenzen (Methoden-, Sach-, Sozial- und Eigenkompetenz)
- offene Unterrichtsformen wie Wochenplanarbeit, Freiarbeit, Lernen an Stationen, Lernbuffet
- projektorientierter Unterricht
- äußere Differenzierung in einzelnen Bereichen
- Präsentation von Arbeitsprozessen und Arbeitsergebnissen
- Individualisierung des Lernprozesses
- Erziehung zu selbständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten und Handeln
Stationenarbeit – Mathematik am Beispiel „Mit allen Sinnen von 1 bis 100“
Als Beispiel für die Stationenarbeit in der Mathematik wird hier „Mit allen Sinnen von 1 bis 100“ gezeigt. Die einzelnen Stationen werden – wie abgebildet – in Form einer „Stationentheke“ angeboten.
Die Arbeitsaufträge und die benötigten Materialien werden in Ablagekörben bereitgestellt. Die Kinder bearbeiten in freier Wahl – je nach Vorgabe in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit- die Stationen selbstständig.
Jedes Kind bekommt einen sog. „Laufzettel“. In der Arbeit an Stationen werden die verschiedenen Lerntypen und Lernvoraussetzungen der Kinder berücksichtigt. Auch werden abwechslungsreiche und handlungsorientierte Aufgabenstellungen angeboten.
Im projektorientierten Unterricht kooperieren die Schüler und die Lehrer bei der Schwerpunktsetzung der geplanten Aufgaben, bei der Materialbeschaffung und der Ideenfindung zur Umsetzung der Aufgaben. Verschiedene Sozialformen werden zur Durchführung des projektorientierten Unterrichts genutzt, der die Inhalte möglichst vieler Fächer verbindet.
An unserer Schule werden auch regelmäßig klassenübergreifende Projekte durchgeführt. An diesen Projekttagen sind die Klassengemeinschaften aufgelöst. Anhand vielfältiger Angebote der Lehrer zu einem gewählten Thema werden die Schüler in neuen Lerngruppen zusammengefasst. Diese Form des Lernens ermöglicht es den Kindern, sich untereinander besser kennen zu lernen und neue Freundschaften mit anderen Kindern der Schule zu schließen.
Die gemeinsame Arbeit an einem Thema mit Schülern verschiedener Altersstufen ist für alle anregend und führt zu guten Arbeitsergebnissen.
M.Starfinger / A.Heller
Äußere Differenzierung in den Fächern Deutsch und Mathematik
Seit dem Schuljahr 2002/2003 erhöht sich an unserer Schule in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch in den Klassenstufen fünf und sechs der Unterricht um je eine Stunde. Diese drei Wochenstunden pro Klasse werden aus dem 40-Minuten-Modell- gewonnen.
Die zusätzliche Englischstunde wird im Klassenverband unterrichtet. In den Fächern Deutsch und Mathematik finden sich während der beiden zusätzlichen Wochenstunden etwa fünf der leistungsstärksten Schüler jeder Klasse in einer neuen Lerngruppe zusammen. Diese Schüler werden anhand eines Zusatzprogramms gefördert. Die im Klassenverband verbleibenden Schüler nutzen diese Stunden, um den aktuellen Lernstoff mit Hilfe ergänzender Übungen zu intensivieren.