Sport

Wie wirken wir dem Bewegungsmangel entgegen?

Der Sportunterricht berücksichtigt alters- und geschlechtsspezifische Voraussetzungen, den Erfahrungs- und Leistungsstand sowie die Interessen der Kinder bei der Auswahl der Inhalte und Methoden. Alle Kinder sind ihrem Können entsprechend möglichst gleichzeitig am Unterricht beteiligt.

Während in Klasse 1 und 2 der Sportunterricht ein vielfältiges Bewegungsangebot ohne strenge Vorgaben beinhaltet, steht in der Klassenstufe 3 und 4 die Steigerung der Leistungsfähigkeit in den motorischen Grundeigenschaften im Mittelpunkt. In Klasse 5 und 6 werden durch einen intensiven und variablen Unterricht die konditionellen und motorischen Kapazitäten dieser Altersstufe weiter entwickelt.

Schüler, denen es im Sportunterricht schwer fällt, die Anforderungen zu erfüllen, erhalten leichtere Bewegungsaufgaben, arbeiten im Umfang verkürzt, erhalten zusätzliche Lehrerhilfen oder zusätzliche Übungsmöglichkeiten bzw. arbeiten auf einem geringeren Anforderungsniveau, gehen in der methodischen Reihe eine oder mehrere Stufen zurück.

Schüler, die die Bewegungsaufgaben schnell und sicher erfüllen, erhalten die Möglichkeit ihre Leistungsfähigkeit auszutesten, indem sie z.B. über höhere Geräte springen, im Hochsprung so lange springen, bis sie nach Wettkampfregeln ausscheiden, schwierigere Übungsverbindungen im Gerätturnen erlernen oder mit schwereren Bällen werfen.

Das konzentrierte Lernen wechselt sich mit Spielformen und freudbetonten Übungen ab.

Beispiele für die Umsetzung im Unterricht finden Sie über die Links.

Arbeitsgemeinschaften
Wettbewerbe
Tag der Bewegung

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Die Folgen mangelnder Bewegung:

  • Schon im Kindergarten fallen Kinder auf, die über den Rand ihrer Malhefte malen,
  • keine Linie halten können,
  • zu großen oder zu schwachen Druck auf das Papier ausüben,
  • deren Strichführung zu schwach und zu zittrig ist.

Diese Auffälligkeiten manifestieren sich im weiteren Entwicklungsverlauf sehr schnell in

  • Lernstörungen in der Schule,
  • Haltungsstörungen,
  • Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen,
  • emotional-sozialen Störungen,
  • Verhaltensstörungen.

Das, was viele Erwachsene nicht vermuten, gilt in der Zwischenzeit als wissenschaftlich belegt: der kausale Bezug von Bewegung und geistiger sowie psychisch-emotionaler und sozialer Entwicklung. Kindliche Entwicklung